2010

17. Mai 2010:

Nachdem die Reben jetzt bereits fast 2 Wochen keine weitere Entwicklung zeigen – es ist zu kalt und auch recht regnerisch – haben wir damit begonnen die Graszeilen und auch die mit Roggen eingesäten Zeilen zu mulchen.
Einige Rehe haben wie jededs Jahr auch im Chardonnay wieder mit dem Fressen der Triebspitzen begonnen. Es sollte wärmer werden damit sich die Triebe jetzt schnell entwickeln und so auch das Risiko des Rehfrasses endet. Rehe lieben junge Rebtriebe. Diese wachsen auf Maulhöhe und so fliegen den Rehen durch die geringe Wachstungsgeschwindigkeit praktisch gebratene Tauben ins Maul.

Nach einer längeren Feuchteperiode in der 2. Maihälfte und Anfang Juni wurde es dann sehr heiß. Am 10. Juni hatte ein abendlicher Starkregen bei einigen Weinbergen in Alsheim zu Abschwemmungen geführt. Unsere Anlagen waren nicht betroffen, da wir die Winterbegrünung nur mulchen und erst dann umbrechen wenn sofort anschließend wieder eingesät wird. Auch waren bei diesem Starkregen einige Hagelkörner dabei, doch hielt sich der Schaden sehr in Grenzen.

Ab Mitte Juni wurde es dann trocken und warm. Innerhalb weniger Tage wurde die Blüte abgeschlossen. Waren am 10. Juni die Reben gegenüber dem Vorjahr fast 2 1/2 Wochen zurück, so holten sie bis zum 3. Juli diesen Rückstand weitgehend auf. An diesem Tag wurden die bisher höchsten Temperaturen des Jahres gemessen.  34,1°C konnte die Wetterstation in den Weinbergen vermelden. Danach gab es kleinere Gewitter, die aber keine Schäden bei uns anrichteten.

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