2013

14. März 2014

Leider habe ich in 2013 mir zu wenig Zeit genommen um die Abläufe im Weinberg zu kommentieren.

Einige Hinweise aber noch im Nachgang:

2013 war ein Jahr mit einer der spätesten Rebblüten in den letzten 3 Jahrzehnten. Ursache war der lange, nicht unbedingt sehr kalte Winter, viele Niederschläge im Mai und anfang Juni. 3 Tage heißes Wetter im Juni reichten nur in sehr guten Lagen um die Reben weitgehend verblühen zu lassen. Es folgte wieder Regen und niedrige Temperaturen. Erst Mitte Juli wurde es dann sehr warm und diese Hitzewelle zog sich bis August hin. Es folgten dann wieder kühle und regnerische Zeiten.
Die kühle Wittreung während der Blüte und der schleppende Blüteverlauf wird auch im Jahr 2014 noch seine Folgen zeigen, werden doch während der aktuellen Blüte die Blüteanlagen für das Folgejahr in den Knospen bereits angelegt. Schlechtes Blütewetter in diesem Jahr hat immer einen geringeren Blüteansatz im nächsten Jahr zur Folge.
Dieser Witterungsverlauf führte zu einer späten Lese und einem großen Fäulnisrisiko. Wichtig war dann eine zügige Lese und in saubere Arbeit im Keller. Trotzdem mussten Qualitätseinbußen und Mengenverluste   hingenommen werden. Bedingt durch die Witterungsprobleme zur Blütezeit hatten wir einen sehr späten Herbst. Im Vergleich: Begann der Traubenlese in 2011 in unserem Betrieb bereits am 1. September so begann die Traubenlese in 2013 drei Wochen später und das bei deutlich schlechtren Witterungsbedingungen.Die Lese zog sich dann bis Ende Oktober hin.

Bedenkt man diese Besonderheiten des Jahres 2013, so sind die Weine im Keller erstaunlich gut, klar, aromatisch und mit einem feinen Säurespiel.

Cabernet-Sauvignon Rebzeile im Herbst 2013 - kurz vor der Lese

Cabernet-Sauvignon Rebzeile im Herbst 2013 – kurz vor der Lese

 

 

Kommentare sind geschlossen