Geschichte

 

Die Familie Balz in Alsheim

Zurückverfolgen kann man die Familie Balz in Alsheim bis in die Zeit Napoleons. Damals kam der Müller Adam Balz aus Westhofen nach Alsheim und ehelichte die Witwe Anna Maria Hirsch, geb Muth.  Zu dieser Zeit gehörten häufig zu Handwerksbetrieben auch Rebflächen. Aus dieser Ehe entsprangen  mehrere  Kinder. Sein Enkel Johannes Balz, Winzer Gastwirt und Metzger war in 2. Ehe mit   verheiratet. Aus dieser Ehe ging u.a auch Adam Balz hevor. Bei der Erbauseinandersetzung im Jahre 1900 war er ein weichender Erbe und wurde aus dem Vermögen seiner Mutter abgefunden. Dieses enthielt zusammen mit dem väterlichen Erbteil ausreichend Weinberge um sich dann selbst ein Weingut auszubauen. Bereits 1917 befasst sich Adam Balz mit der Selbstvermarktung der erzeugten Weine und ist Mitinitiator des Weinversteigerungsrings in Alsheim und der benachbarten Weinorte.

 

Älteste Aufnahme unseres Betriebsgebäudes ca. 1885

1935 erwirbt er das leer stehende Gebäude in der Mehlpfortstrasse 27. er gibt dann seinem Weingut den Namen Nibelungenhof, den er auch in der Höferolle eintragen lässt. Ferner lässt er die Wirtschaftsgebäude für den Außenbetrieb errichten.

Nach dem Krieg – 2 seiner 3 Söhne haben diesen nicht überlebt – übergibt er den Betrieb an Arno Balz der den Betrieb im Sinne seines Vaters bis 1989 weiter führt. Von seinen beiden Töchtern hat dann die jüngere Andrea Balz-Ries den Betrieb im Jahre 1989 übernommen.

In der Familientradition stehend wird auf der einen Seite großer Wert auf  Weine der klassischen Rebsorten insbesondere Riesling und Burgunder gelegt, andererseits aber auch eine zeitgemäße schonende Kellerwirtschaft betrieben.

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