Die Burgunderfamilie

Die Gruppe oder Familie der Burgundersorten ist durch natürliche, immer wieder neu auftretende Mutationen entstanden. Ähnliche, etwas weniger komplexe Gruppen gibt es auch bei anderen Sorten, doch sind diese weniger bekannt und weniger breit im Anbau. Es gibt also auch neben dem Weißen Riesling auch einen Roten Riesling, neben dem Weißen Elbling auch einen blauen und einen Roten Elbling. Ähnliches finden sich auch bei Silvaner und Portugieser. Lediglich bei den Burgundern sind aber viele der verschiedenen Spielarten international im Anbau.
Die Burgunder stellen eine der wichtigsten Gruppen im Weltweinbau dar. Sie sind sowohl direkt im Anbau als auch Elternsorten verschiedener anderer wichtiger Rebsorten.

Die Abbildung  zeigt schematisch welche Veränderung im Aussehen zu welcher Sortenbezeichnung führt. Neben diesen Hauptformen gibt es aber auch noch zusätzliche Besonderheiten. So können z.B. bei Spätburgunder neben den klassischen kompakten Traubentypen auch lockerbeerige oder kleinbeerigere Formen, aufrechter wachsende Typen und Formen mit geringerer  Mostsäure gefunden werden. Selbstverständlich werden diese für den Weingenießer interessanten Typen auch in den anderen Sorten der Familie gefunden oder noch gesucht.

BurgunderSowohl „Pinot droit“ und auch „Pinot Tête de nègre“ werden nur als Spielarten des Spätburgunders in der Form angesehen, daß die Übergänge von einer Sorte zur anderen fließend sind und somit die Formen oftmals nicht eindeutig zugeordnet werden können. Wir haben bis auf die „Müllerrebe“ alle Burgundersorten im Anbau und können Ihnen somit einen Überblick über alle Burgunder und ihre Weine bieten.

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